Im letzten Sondertelegramm haben wir über die aktuelle Überarbeitung der EU-Vergaberichtlinien berichtet. Um in diesem komplexen Prozess das Meiste für unsere Berufsgruppen herauszuholen, müssen wir in Europa mit geeinter Stimme sprechen. Wir haben uns darauf in den letzten Jahren intensiv vorbereitet und in Absprache mit allen Ebenen - von den Länderkammern bis zu den Europäischen Vertretungen in Brüssel und darüber hinaus - Positionen erarbeitet. Letztere möchten wir in diesem zweiten Sondertelegramm näher vorstellen.
Neben fairen Zugängen und qualitätsvollen Verfahren im Vergaberecht ist auch die Förderung der Baukultur ein wichtiges europäisches Ziel. Das Neue Europäische Bauhaus (NEB) ist eine Initiative der Europäischen Kommission, Baukultur zu fördern. Dafür steht mit der New European Bauhaus Facility 2025-2027 nun auch ein Finanzierungsinstrument zur Verfügung (zu den aktuellen Ausschreibungen). Wir freuen uns, dass es auch auf österreichischer Ebene seit 1. September 2025 eine Baukulturförderung gibt, die von der Baukultur-Koordinierungsstelle des BMWKMS vorgestellt wurde und von uns als Bundeskammer unterstützt wird. Damit wurde unserer Forderung an die Regierung nachgekommen. Im Rahmen dieses Calls werden bis zu EUR 400.000,- ausgeschüttet - die Einreichfrist endet am 30. September. Gefördert werden Prozesse und Projekte zur zukunftsgerichteten und qualitativ differenzierten Gestaltung gebauter Umwelt sowie Bildungsformate.
Mit kollegialen Grüßen
Daniel Fügenschuh (Präsident)
Klaus Thürriedl (Vizepräsident)
Liebe Kolleginnen und Kollegen!
Im letzten Sondertelegramm haben wir über die aktuelle Überarbeitung der EU-Vergaberichtlinien berichtet. Um in diesem komplexen Prozess das Meiste für unsere Berufsgruppen herauszuholen, müssen wir in Europa mit geeinter Stimme sprechen. Wir haben uns darauf in den letzten Jahren intensiv vorbereitet und in Absprache mit allen Ebenen - von den Länderkammern bis zu den Europäischen Vertretungen in Brüssel und darüber hinaus - Positionen erarbeitet. Letztere möchten wir in diesem zweiten Sondertelegramm näher vorstellen.
Neben fairen Zugängen und qualitätsvollen Verfahren im Vergaberecht ist auch die Förderung der Baukultur ein wichtiges europäisches Ziel. Das Neue Europäische Bauhaus (NEB) ist eine Initiative der Europäischen Kommission, Baukultur zu fördern. Dafür steht mit der New European Bauhaus Facility 2025-2027 nun auch ein Finanzierungsinstrument zur Verfügung (zu den aktuellen Ausschreibungen). Wir freuen uns, dass es auch auf österreichischer Ebene seit 1. September 2025 eine Baukulturförderung gibt, die von der Baukultur-Koordinierungsstelle des BMWKMS vorgestellt wurde und von uns als Bundeskammer unterstützt wird. Damit wurde unserer Forderung an die Regierung nachgekommen. Im Rahmen dieses Calls werden bis zu EUR 400.000,- ausgeschüttet - die Einreichfrist endet am 30. September. Gefördert werden Prozesse und Projekte zur zukunftsgerichteten und qualitativ differenzierten Gestaltung gebauter Umwelt sowie Bildungsformate.
Mit kollegialen Grüßen
Daniel Fügenschuh (Präsident)
Klaus Thürriedl (Vizepräsident)
Internationale Partner:innenorganisationen
Der Architects' Council of Europe (ACE) vertritt die Interessen der Architekt:innen in Europa. Daniel Fügenschuh ist bereits in der zweiten Periode im Vorstand des ACE tätig. Wichtige Themen für den ACE sind neben dem New European Bauhaus, der Wohnungskostenkrise und Digitalisierung auch das Vergaberecht. Im März 2025 fand dazu eine gemeinsame Konferenz von europäischen Organisationen von Architekt:innen und Ingenieur:innen statt, die in einer gemeinsamen Deklaration zum Vergaberecht mündete.
Der Architects' Council of Europe (ACE) vertritt die Interessen der Architekt:innen in Europa. Daniel Fügenschuh ist bereits in der zweiten Periode im Vorstand des ACE tätig. Wichtige Themen für den ACE sind neben dem New European Bauhaus, der Wohnungskostenkrise und Digitalisierung auch das Vergaberecht. Im März 2025 fand dazu eine gemeinsame Konferenz von europäischen Organisationen von Architekt:innen und Ingenieur:innen statt, die in einer gemeinsamen Deklaration zum Vergaberecht mündete.
Der European Council of Engineers Chambers (ECEC) ist der Dachverband der europäischen Ingenieurkammern und vertritt die beruflichen Interessen der Zivilingenieur:innen auf europäischer Ebene. Seine Mitglieder sind nationale Kammern oder andere gesetzlich verankerte öffentliche Einrichtungen, die zugelassene Diplomingenieur:innen vertreten. Derzeit vertritt das ECEC 17 Nationen und über 300.000 hochqualifizierte europäische Zivilingenieur:innen. Klaus Thürriedl, wurde, nachdem er die maximale Amtszeit als ECEC-Präsident ausgeschöpft hat, Ende 2024 zum Generalsekretär gewählt.
Der European Council of Engineers Chambers (ECEC) ist der Dachverband der europäischen Ingenieurkammern und vertritt die beruflichen Interessen der Zivilingenieur:innen auf europäischer Ebene. Seine Mitglieder sind nationale Kammern oder andere gesetzlich verankerte öffentliche Einrichtungen, die zugelassene Diplomingenieur:innen vertreten. Derzeit vertritt das ECEC 17 Nationen und über 300.000 hochqualifizierte europäische Zivilingenieur:innen. Klaus Thürriedl, wurde, nachdem er die maximale Amtszeit als ECEC-Präsident ausgeschöpft hat, Ende 2024 zum Generalsekretär gewählt.
Der European Council of the Liberal Professions (CEPLIS) vertritt europäische Freiberufler:innen und dient als Dachverband europäischer Berufsvertretungen und nationaler Freiberufler:innen-Verbände. In Österreich ist sowohl die Bundeskammer als auch die Bundeskonferenz der freien Berufe (BUKO) im CEPLIS vertreten. Klaus Thürrieldl wurde im Juli 2025 zum CEPLIS-Präsidenten gewählt.
Der European Council of the Liberal Professions (CEPLIS) vertritt europäische Freiberufler:innen und dient als Dachverband europäischer Berufsvertretungen und nationaler Freiberufler:innen-Verbände. In Österreich ist sowohl die Bundeskammer als auch die Bundeskonferenz der freien Berufe (BUKO) im CEPLIS vertreten. Klaus Thürrieldl wurde im Juli 2025 zum CEPLIS-Präsidenten gewählt.
Die International Union of Architects (UIA) ist die globale Vertretung von Architekt:innen. Als Vorstandsmitglied vertritt Daniel Fügenschuh dort die Interessen der österreichischen Architekt:innen, u.a. auch als Beauftragter für die Davos Baukultur Alliance, die 2023 auf Initiative der Schweiz und in Zusammenarbeit mit dem Weltwirtschaftsforum auf der zweiten internationalen Ministerkonferenz für hochwertige Baukultur ins Leben gerufen wurde (siehe auch Davos Declaration).
Die International Union of Architects (UIA) ist die globale Vertretung von Architekt:innen. Als Vorstandsmitglied vertritt Daniel Fügenschuh dort die Interessen der österreichischen Architekt:innen, u.a. auch als Beauftragter für die Davos Baukultur Alliance, die 2023 auf Initiative der Schweiz und in Zusammenarbeit mit dem Weltwirtschaftsforum auf der zweiten internationalen Ministerkonferenz für hochwertige Baukultur ins Leben gerufen wurde (siehe auch Davos Declaration).
Der Europäische Wirtschafts- und Sozialausschuss (EWSA) ist ein beratendes Organ der Europäischen Union, das die Interessen von Arbeitgeber:innen, Arbeitnehmer:innen und weiteren zivilgesellschaftlichen Gruppen vertritt. Mit der Vorlage von Stellungnahmen zu Gesetzgebungsvorhaben an den Rat, der Kommission und dem Parlament fördert er so die partizipative Demokratie innerhalb der EU. Durch die Mitgliedschaft des ehemaligen Bundeskammerpräsidents Rudolf Kolbe als Vizepräsident der Gruppe "Organisationen der Zivilgesellschaft" im EWSA, sind ZT mit starker Stimme vertreten.
Der Europäische Wirtschafts- und Sozialausschuss (EWSA) ist ein beratendes Organ der Europäischen Union, das die Interessen von Arbeitgeber:innen, Arbeitnehmer:innen und weiteren zivilgesellschaftlichen Gruppen vertritt. Mit der Vorlage von Stellungnahmen zu Gesetzgebungsvorhaben an den Rat, der Kommission und dem Parlament fördert er so die partizipative Demokratie innerhalb der EU. Durch die Mitgliedschaft des ehemaligen Bundeskammerpräsidents Rudolf Kolbe als Vizepräsident der Gruppe "Organisationen der Zivilgesellschaft" im EWSA, sind ZT mit starker Stimme vertreten.
Unter Federführung der Bundeskammer und Präsident Daniel Fügenschuh entstand im Rahmen des EU-geförderten Projekts ARCH-E das neue ARCH-E White Paper. Es belegt eindrucksvoll: Wettbewerbsverfahren liefern bessere Architektur und sind oft auch wirtschaftlicher. Die tiefgreifenden Ergebnisse des Papiers stoßen international auf großes Interesse und unterstützen uns im Prozess der EU-Vergaberechtsreform mit guten Argumenten für faire, transparente Verfahren. Bald wird das White Paper u.a. auch in deutscher Sprache erscheinen.
Unter Federführung der Bundeskammer und Präsident Daniel Fügenschuh entstand im Rahmen des EU-geförderten Projekts ARCH-E das neue ARCH-E White Paper. Es belegt eindrucksvoll: Wettbewerbsverfahren liefern bessere Architektur und sind oft auch wirtschaftlicher. Die tiefgreifenden Ergebnisse des Papiers stoßen international auf großes Interesse und unterstützen uns im Prozess der EU-Vergaberechtsreform mit guten Argumenten für faire, transparente Verfahren. Bald wird das White Paper u.a. auch in deutscher Sprache erscheinen.