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Newsletter der Bundeskammer der
ZiviltechnikerInnen | Arch+Ing
zt:telegramm - Bundesvergabegesetz 2018 in Kraft
 
 
 


© Bundeskammer der ZT / Foto: Mag. Sandra Schartel

Liebe Kolleginnen und Kollegen,
das Vergabegesetz 2018 ist seit gestern in Kraft. Die wichtigsten Änderungen und sämtliche Entwicklungen zum Thema Vergabe finden Sie auf unserem Vergabeblog.

Durch die gemeinsame Initiative der Bundeskammer und der Länderkammern sowie Mitwirkung zahlreicher Mitglieder und FunktionärInnen konnten wir wesentliche Änderungen im Gesetzesentwurf bewirken: So ist es uns gelungen eine Verschärfung bei der Auftragswertberechnung von Dienstleistungen abzuwenden und die Wiederaufnahme der geistigen Dienstleistungen in die Aufzählung für das verpflichtende Bestbieterprinzip durchzusetzen.

Jetzt geht es darum zu erreichen, dass Vergabeverfahren fair und qualitätsvoll umgesetzt werden. Als Leitfaden für öffentliche AuftraggeberInnen empfehlen wir die Vergabemodelle, die im Auftrag der Bundeskammer von dem Vergaberechtsexperten Rechtsanwalt Dr. Christian Fink und Univ.-Prof. Hans Lechner erarbeitet wurden.

Die Vergabemodelle zum Download sowie weitere Informationen finden Sie auf unserer Seite www.bestevergabe.at.

 
Mit kollegialen Grüßen Rudolf Kolbe
Präsident
Daniel Fügenschuh
Vizepräsident
 
 
     
 

Rudolf Kolbe zum Vizepräsidenten und Europa-Beauftragten der Freien Berufe gewählt

 
 
 

Bundeskammer-Vizepräsident und Länderkammerpräsident für Oberösterreich und Salzburg, BR h.c. DI Rudolf Kolbe wurde am 27. Juni 2018 zum Vizepräsidenten der BUKO (Bundeskonferenz der freien Berufe) gewählt.

Die Bundeskonferenz der Freien Berufe Österreichs (BUKO) ist der Dachverband der neun Freiberufskammern in Österreich. Sie vertritt die Interessen von 80.706 Mitglieder der Freien Berufe.

Seit 2015 ist Rudolf Kolbe Präsident des Europäischen Rates für Freie Berufe (CEPLIS) in Brüssel, der etwa dreißig europäische mono- und interprofessionelle Organisationen vertritt. Außerdem ist er Mitglied des Europäischen Wirtschafts- und Sozialausschusses (EWSA) und hat dort die Rolle des Sprechers der 2017 neu gegründeten Kategorie Freie Berufe inne.
 

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Brexit - Folgen für die Berufsanerkennung

 
 
 

Welche Folgen der Brexit für die Berufsanerkennung hat, kann in einer Information der Europäischen Kommission nachgelesen werden. Demnach gelten die EU-Regeln der Berufsanerkennung ab 30. März 2019 nicht mehr für das Vereinigte Königreich. UK-Staatsangehörige fallen unter die Regelungen für Drittstaaten-Angehörige. Auch im Vereinigten Königreich absolvierte Ausbildungen werden ab diesem Zeitpunkt als Drittstaaten-Ausbildungen angesehen. Die Kommission empfiehlt EU-Bürgern daher, UK-Qualifikationen gegebenenfalls vor diesem Datum anerkennen zu lassen. Umgekehrt ist auch davon auszugehen, dass die Anerkennung der Berufsqualifikation von EU-Bürgern im Vereinigten Königreich wesentlich erschwert wird, wenn es zu keinem Abkommen kommt.

Das Informationsdokument der Europäischen Kommission finden Sie hier.

 
 
     
 

ÖBB Regelwerke kostenfrei für Mitglieder

 
 
 

Die ÖBB sind vor einiger Zeit dazu übergegangen ihre Regelwerke in ihrem Webshop zu verkaufen. Die Bundeskammer hat mit den ÖBB ausgehandelt, dass Mitglieder auf die Regelwerke über den Bundeskammer-Account zugreifen können. Der Zugang bleibt für Sie also kostenfrei. Bei Interesse erhalten Sie die Zugangsdaten über das Generalsekretariat der Bundeskammer unter 01-5055807 oder per Email an office@arching.at.

 
 
     
 

Demografieberatung für Beschäftigte und Betriebe

 
 
 

Eine kostenlose Demografieberatung steht Unternehmen in Österreich (mit Ausnahme Burgenland) zur Verfügung. Die Beratungsinhalte werden für jeden Betrieb individuell und flexibel gestaltet. Dabei werden die Betriebe nicht nur bei der Ausarbeitung von Maßnahmen, sondern auch bei deren Umsetzung begleitet. Die Handlungsfelder der Beratung reichen von Fachkräftegewinnung und -bindung, Personalentwicklung, Wissenserhalt, Arbeitsplatzgestaltung bis hin zur physischen und psychischen Gesundheit am Arbeitsplatz.
Das Angebot wird vom Sozialministerium und dem Europäischen Sozialfonds gefördert.

Weitere Informationen unter www.demografieberatung.at